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Sammelbegriff für die Darstellung bzw. Veranschaulichung von Gegebenheiten der dreidimensionalen Welt oder von 3D-Werteverteilungen mittels zweidimensionaler Medien. Üblicherweise werden heutzutage die kartenverwandten Darstellungen von physikalischer Dreidimensionalität wie Reliefmodelle oder Globen, obwohl sie eigentlich zu den 3D-Visualisierungen zählen, hier nicht inkludiert. Grundsätzlich muss zwischen dem Display digitaler Daten auf Bildschirmen (Weichkopien, Softcopies) und Hartkopien (Hardcopies) unterschieden werden. Bei beiden Typen kann es sich um sogenannte pseudo-dreidimensionale Darstellungen, bei denen eine dreidimensionale Szene auf einem zweidimensionalen Medium abgebildet ist und in ersterer Instanz auch als solche visuell erfasst wird (flacher Bildschirm mit perspektiver Landschaft wird als solcher gesehen), oder um echt dreidimensionale Darstellungen handeln. Bei letzteren wird dem Betrachter auf einem zweidimensionalen Medium mittels verschiedener Verfahren ein echter räumlicher ("plastischer") Eindruck vermittelt. Hierzu bieten sich neben der klassischen Stereoskopie multistereoskopische und holographische Methoden (holographische Karte) an. Neben der Chromostereoskopie sind bei den multistereoskopischen Ansätzen die Lentikularen-Prismenraster (Image Splitter) sowie die Lentikular-Linsenraster, bei welchen die Bildtrennung jeweils spaltenweise durch lentikulare Mikro-Prismen- bzw. Mikro-Linsenmasken erfolgt, anzuführen. |
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