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Abfluss einer 1 km2 grossen Einheitsfläche des betrachteten Einzugsgebietes, bezogen auf eine Sekunde. Mit Hilfe der Abflussspende q lassen sich Einzugsgebiete unterschiedlicher Grösse vergleichen. Hohe Abflussspenden sind beispielsweise in Gebirgsregionen mit grosser Reliefenergie, spärlicher Vegetation und geringer Evapotranspiration, verbunden mit hohen Niederschlägen, vorzufinden. In solchen Gebieten sind die Durchflusskoeffizienten hoch. In Tiefländern mit geringen Niederschlägen, Perkolation zum Aquifer und hoher Evapotranspiration sind die Abflussspenden viel geringer. Hier sind auch die Durchflusskoeffizienten niedrig.
Vorausgesetzt ein bestimmter Fluss wird in einem einheitlichen Klimagebiet betrachtet, dann geht die Abflussspende von der Quelle bis zur Mündung kontinuierlich zurück. Die Quellflüsse des Rheins haben Abflussspenden, die weit über 1000 l/(s·km2) liegen, während am Niederrhein die Station Lobith Abflussspenden von 12 l/(s·km2) aufweist. Um die Abflussspende mit dem Niederschlag vergleichen zu können, muss sie in Millimeter Wasserhöhe pro Stunde umgerechnet werden. |
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