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Merkursilber, das Wort Amalgam, schon von Alchimisten des 13. Jh. gebraucht, stammt wahrscheinlich aus dem Arabischen und heisst erweichende Salbe. In der Natur kommen Amalgame als Verbindungen von Quecksilber (Hg) mit Silber (Ag), sehr selten mit Palladium (Pd) vor. Die angeblich auf Gold- und Platinseifen gefundenen Gold-Amalgame sind wahrscheinlich Kunstprodukte, die beim Anreicherungsverfahren zur Gewinnung von Gold (Amalgamation) entstanden sind. Anwendung in brennstoffarmen Gegenden (z.B. Mexiko, Peru) an zerkleinerten, silberreichen Erzen. |
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