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von Mikroorganismen (Actinomyceten, anderen Bakterien und Pilzen) gebildete niedermolekulare Stoffwechselprodukte, die in geringer Konzentration das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmen oder sie abtöten. Bestimmte Antibiotika wirken nur gegen bestimmte Mikroorganismenarten (spezifische Wirkungsspektren). Die meisten (ca. 65%) stammen von Streptomyces-Arten, die aus dem Boden isoliert wurden. Die Bedeutung der Antibiotika für die produzierenden Mikroorganismen liegt möglicherweise in der Unterdrückung von Konkurrenten. Von den zur Zeit ca. 8000 bekannten Antibiotika sind ca. 100 in der Medizin zur Bekämpfung der Erreger von Infektionskrankheiten einsetzbar. |
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