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Atrazin |
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zählt zu der Substanzklasse der Triazin-Derivate (Abb.) und ist ein die Photosynthese hemmendes, hauptsächlich im Maisanbau, aber auch im Zuckerrohr-, Sorghum- und Ananasanbau eingesetztes Herbizid. In den 1980er Jahren wurde festgestellt, dass das Wasser vieler Trinkwasserreservoirs (Grundwasser) Atrazingehalte von über 0,1 μg/l aufwies. Dieser Wert entspricht der maximal zulässigen Pestizidmenge im Trinkwasser. Atrazin ist daher als grundwassergefährdend eingestuft und seit 1991 in der BRD verboten. Aufgrund seiner relativ hohen Wasserlöslichkeit (33 mg/l) und des geringen Octanol-Wasser-Verteilungskoeffizienten (KOW = 25-155) ist es sehr mobil, gelangt also schnell vom Boden in Oberflächen- und Grundwasser. Hinzu kommt, dass es in der Umwelt relativ persistent ist, obwohl es sich im Laborversuch in wässrigen Lösungen leicht abbaubar darstellte.
Atrazin: Strukturformel. |
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