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AMT, eine Variante der Magnetotellurik, die die Signale von Gewitterblitzen im Frequenzbereich von etwa 1 Hz bis 10 kHz als Quellen ausnutzt. Die Eindringtiefe liegt abhängig von der Leitfähigkeitsverteilung im Untergrund bei einigen 10er Metern bis zu einigen Kilometern. Das Verfahren wird daher insbesondere zur Untersuchung von tiefliegenden Aquiferen und der oberen Krustenstrukturen eingesetzt. Da viele künstliche Störquellen, z.B. elektrische Bahnen (162/3 Hz) oder das Überlandleitungsnetz (50 Hz), die Qualität der Registrierungen beeinflussen, verwendet man in besiedelten Gebieten auch die mit einem eigenen Sender ausgestattete Methode der CSAMT (controlled source amt). |
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