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Autometamorphose, Spezialfall der Metasomatose, der alle Prozesse in abkühlenden Magmatiten (meist Plutonite oder Subvulkanite) umfasst, die zu stofflichen Umsetzungen zwischen den aus der Schmelze kristallisierten Mineralen und den im Verlauf der Kristallisation freigesetzten, meist wässerigen Fluiden führen. Diese Prozesse werden auch als deuterische Reaktionen beschrieben. Geschehen sie bei hohen Temperaturen ( > 400ºC) in Gegenwart einer überkritischen Gasphase, so spricht man auch von Autopneumatolyse. Als charakteristische Minerale treten dann z.B. in Graniten Topas und Turmalin auf. |
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