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Norwegische Schule, Bezeichnung für die Gesamtheit wissenschaftlicher Erkenntnisse, Anwendungen und Lehrmeinungen, die von V. Bjerknes und seinen Schülern (u.a. J. Bjerknes und T. Bergeron) zur Synoptik in seinem 1917 in Bergen (Norwegen) gegründeten Institut erarbeitet und später weltweit erfolgreich propagiert wurden. Die Bergener Schule baute ihre damals neue ganzheitliche Konzeption der Luftmassen, Fronten und Frontenzyklonen (Polarfronttheorie) zu einer auch mathematisch-physikalisch untermauerten Arbeitsweise aus, die in der Folgezeit die reine Isobaren-Synoptik in der diagnostischen Praxis der Wetterdienste ablöste. |
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