| |
Gold auf primärer Lagerstätte, überwiegend in hydrothermalen Vorkommen, besonders gangförmig in der Gefolgschaft saurer bis intermediärer Tiefengesteine. Seltener gebunden an plutonische Gesteine (alte Goldlagerstätten) oder an vulkanische Gesteine (junge Golderzgänge). Wichtigstes Golderz ist das gediegene Gold, gegenüber dem die wenigen und seltenen sonstigen Goldminerale zurücktreten. In der Technik spielt auch der Begriff Freigold eine Rolle, d.h. das mit dem freien Auge in Flittern und Klümpchen sichtbare und mit Amalgamation gewinnbare Gold gegenüber dem "unsichtbar" in Erzen vorhandenen. Eine scharfe Grenze ist nicht zu ziehen. Die Hauptmenge des in den Goldlagerstätten enthaltenen Goldes liegt frei metallisch, wenn auch äusserst fein verteilt, vor. |
|