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Berliner Phänomen |
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erstmalige Beobachtung einer Stratosphärenerwärmung im Winter 1952 durch die Arbeitsgruppe von R. Scherhag am Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin. In Berlin-Tempelhof wurden seit Anfang 1951 Radiosonden gestartet, die regelmässig Höhen von 30 km erreichten. Während des Sommers 1951 wurden Temperaturen um -35ºC beobachtet, die bereits zu Beginn des Winters auf Werte zwischen -50ºC und -70ºC sanken. Ende Januar 1952 stiegen die Temperaturen in diesem Niveau innerhalb von nur drei Tagen von etwa -60ºC auf -23ºC an und waren damit deutlich höher als während des Sommers. Diese schnelle und starke Erwärmung bezeichnete Scherhag als "Berliner Phänomen". Ende Februar erfolgte eine zweite noch ausgeprägtere Erwärmung (Abb.). Innerhalb von zwei Tagen stieg die Temperatur von -50ºC (am 21.02.) auf einen Maximalwert von -12,4ºC an (am 23.02.) an.
Berliner Phänomen: Das zweite "Berliner Phänomen" im Februar 1952. Es erfolgte eine schnelle und starke Stratosphärenerwärmung. |
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