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1) fiktiver (d.h. nicht dargestellter), für die Verortung von Kartenzeichen benutzter
Punkt. Seine Definition ist besonders bei rechnergestützter Kartenbearbeitung von Bedeutung. In der
herkömmlichen Kartographie erfolgt die Plazierung der Kartenzeichen stärker intuitiv. Dieser Punkt
kann sich auf Objekte beziehen, die in der Karte massstabsbedingt punkthaft, linienhaft oder
flächenhaft in Erscheinung treten. Während der Bezugspunkt den geometrischen Bezug herstellt,
liefern die flächenhaften oder linienhaften Bezugsobjekte (Bezugsfläche) den räumlich-sachlichen
Bezug. Als Bezugspunkt von Flächen dient ihr visueller Mittelpunkt. Dieser lässt sich i.a. gut
abschätzen oder anhand einer vermittelnden Ellipse konstruieren. 2) jener Punkt der Signatur oder
des Diagramms, anhand dessen dieses Kartenzeichen plaziert wird. Zentralsymmetrische
Kartenzeichen haben ihren Bezugspunkt in der Mitte, andere als Fusspunkt auf ihrer Grundlinie. Für
langgestreckte Diagramme (z.B. Säulen oder Balken) gilt die Mitte der Ausgangslinie als
Bezugspunkt. |
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