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Datierung von Böden. Für die zeitliche Einordnung von Kolluvien und Sedimenten oder bei der Bestimmung des Bodenbildungszeitraumes können relative und absolute Datierungsmethoden verwendet werden. Relative Altersangaben kann man mit biologischen oder bodenchemischen Analysemethoden erhalten. Hierbei werden Ablagerungen wie Pollen und Grossreste oder atmosphärische Einträge (Löss, Staub, Vulkanasche bzw. anthropogene Einträge wie Schwermetalle oder Radionuklide) untersucht und mit anderen Standorten verglichen. Während die relative Altersbestimmung nur Grössenbereiche liefert, kann man mit der absoluten Altersbestimmung Jahreszahlen ermitteln. Die verbreitetste Methode zur absoluten Altersbestimmung ist die 14C-Datierung von organischen Resten, z.B. Holzkohle, Humus, Pollen, Pflanzenreste und Fossilien. Bei der Altersbestimmung von Kolluvien können mittels Lumineszenzdatierung ebenfalls absolute Altersbestimmungen durchgeführt werden. So lässt sich beispielsweise das Brenndatum von Keramikteilen bestimmen, die häufig in Kolluvien oder an archäologischen Standorten gefunden werden. |
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