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umfasst den inneren, räumlichen Bau und die Anordnung der Bodenbestandteile (interne Geometrie) als Zusammenhang sowohl der gestaltlichen Ausprägung (Morphologie) als auch der damit verbundenen, permanenten Beziehung zur Funktion des Bodens. Änderungen im gestaltlichen Gefüge können Änderungen der Funktionen zur Folge haben und umgekehrt. Dabei sind Zustands- oder Funktionsänderungen zeitlich variabel. In Abhängigkeit von der optischen Auflösung wird morphologisch in Makrogefüge und Mikrogefüge unterschieden. Für die landwirtschaftliche Praxis ist v.a. die Makrogefügeansprache im Gelände wichtig. Aus den Gefügebeobachtungen können, zusammen mit Schätzungen der Bodenart, Bodendichte und hydrologischen Kennwerten, Eigenschaften wie Stabilität und Bearbeitbarkeit von Böden abgeleitet werden. |
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