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Röntgenstrahlung, die durch Abbremsen geladener Teilchen, in der Praxis sind das Elektronen, in Materie entsteht. Bremsstrahlung entsteht z.B. in Röntgenröhren. Sie wird in einem breiten, kontinuierlichen Spektrum emittiert. Man bezeichnet sie deshalb auch oft als weisse Röntgenstrahlung. Die kurzwellige Grenze des Bremsstrahlspektrums einer Röntgenröhre hängt von der Energie der Elektronen ab. Sie ist über die Beziehung λmin = 1,24/UB gegeben und beträgt bei einer Betriebsspannung UB von 50 kV rund 0,025 nm. Die Intensität geht bei λmin gegen null. Das Maximum liegt etwa bei 3/2 λmin. Die spektrale Verteilung der Bremsstrahlung ist nahezu unabhängig vom verwendeten Anodenmaterial. |
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