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Brunnenformel von Dupuit-Thiem |
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eine von A.J. Dupuit (1863) entwickelte Formel zur Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes (kf-Wert) aus den gemessenen Absenkungswerten im Umfeld einer Grundwasserentnahme (Abb.). Die Formel setzt (quasi-)stationäre Strömungsbedingungen voraus. Für einen gespannten Grundwasserleiter lautet die Gleichung:
(Q = Entnahmerate, M = wassererfüllte Mächtigkeit, H = Standrohrspiegelhöhe am Rand des Absenktrichters, h = Standrohrspiegelhöhe im Brunnen, R =Radius des Absenktrichters, r = Brunnenradius). G. Thiem (1906) modifizierte die Dupuit-Gleichung so, dass statt dem Radius des Absenktrichters R zwei beliebige Standrohrspiegelhöhen h1 und h2, gemessen innerhalb des Absenktrichters im Abstand r1 und r2, verwendet werden können. Setzt man diesen allgemeinen Fall in die Gleichung von Dupuit ein, erhält man:
Da bei einem Grundwasserleiter mit freier Oberfläche die wassererfüllte Mächtigkeit während der Grundwasserförderung nicht konstant bleibt, lautet die Brunnenformel von Dupuit-Thiem für diesen Fall:
bzw.
Brunnenformel von Dupuit-Thiem: a) stationärer Pumpversuch in einem gespannten Grundwasserleiter, b) stationärer Pumpversuch in einem freien Grundwasserleiter. Q = Entnahmerate; M = wassererfüllte Mächtigkeit; H = Standrohrspiegelhöhe am Rand des Absenktrichters; h = Standrohrspiegelhöhe im Brunnen. |
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