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von Cole und Cole (1941) entwickelte Modellvorstellung, die den Effekt der induzierten Polarisation durch eine Parallelschaltung eines Ohmschen Gleichstromwiderstands R0 mit einer Reihenschaltung eines weiteren Ohmschen Widerstands R1 und eines Kondensators C erklärt (Abb.). R1+Z(ω) beschreibt einen verlustbehafteten komplexen Wechselstromwiderstand (Impedanz) mit:
Die Konstante c liegt zwischen 0 und 0,5. Für c =0,5 wird Z(ω) als Warburg-Impedanz bezeichnet, der Fall c =1 entspricht einer Kondensatorentladung. Der Gesamtwiderstand RG(ω) ergibt sich aus:
Mit den Cole-Cole-Parametern (wozu man auch noch c zählt)
und
(m= Aufladbarkeit oder Polarisierbarkeit, wobei 0 ≤ m ≤ 10, τ =Zeitkonstante der Relaxation), gelangt man zur Cole-Cole-Gleichung:
Cole-Cole-Modell: Ersatzschaltbild des Cole-Cole-Modells (R0 = Gleichstromwiderstand, R1 = Ohmscher Widerstand, C = Kondensator). |
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