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Dichroit, Iollit, Jollit, Kordierit, Luchssapphir, Luchsstein, Magnesium-Cordierit, Peliom, Polychroit, Steinheilit, Wassersapphir, nach dem franz. Mineralogen P.L. Cordier benanntes Mineral; Mg2Al3[AlSi5O18]; rhombisch-dipyramidale (pseudohexagonal) Kristallform; Farbe: frisch: bläulich,
violett-, bräunlich- bis tiefblau, grau, bräunlich-grün oder gelblich; zersetzt: matt graugrün,
bräunlich-grau oder rot (durch Fe); fettiger Glasglanz; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 7-7,5 (spröd); Dichte: 2,55-2,57 g/cm3; Spaltbarkeit: wenig deutlich nach (100); Bruch: muschelig; Aggregate: derb, körnig, wenn frisch auch quarzähnlich, ferner als Geröll; Kristalle eingewachsen; vor dem Lötrohr nur an den Kanten abrundbar; durch Säuren kaum angreifbar; Vorkommen: nahe der Erdoberfläche im Gebiet der Kontaktmetamorphose in Gneisen und Pegmatiten bzw. im Bereich der Regionalmetamorphose oder in intermediären bis sauren Magmatiten und als Porphyroblasten in Knoten- bzw. in Fruchtschiefern; wichtiger Rohstoff für die Cordieritkeramik. |
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