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logische Datenstruktur, die einer Datenbank zugrunde liegt. Das Datenbankmodell trennt die physikalische Verwaltungsebene von der Zugriffsebene innerhalb einer Datenbank. Historisch gesehen liegen das hierarchische Datenmodell und das Netzwerkmodell den Datenbanken der ersten Generation zugrunde, während das relationale Modell bis Ende der 1990er Jahre das Standardmodell kommerzieller Datenbanken darstellt, die erst in jüngster Zeit durch Datenbanken, welche auf einem objektorientierten Modell basieren, abgelöst werden. Für raumbezogene Informationssysteme ist dieser Entwicklungsschritt entscheidend, da unter dem objektorientierten Modell die Verwaltung von Geodaten einfacher und effizienter umgesetzt werden kann (Geoobjektmodell). Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass z.B. relationale Datenbanken keine geeigneten Speicher- und Verwaltungsstrukturen für raumbezogene Daten anbieten. |
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