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landwirtschaftliche Flächen, die permanent für die Grünlandwirtschaft genutzt werden (v.a. für Wiesen, Weiden und Mähweiden) und auf der keine ackerbaulichen Bewirtschaftungsmassnahmen durchgeführt werden. In der Regel liegen Dauergrünlandflächen an Standorten, die für eine ackerbauliche Nutzung ungeeignet sind. Hierzu zählen z.B. ertragsschwache, flachgründige Böden, steile Hanglagen, trockene oder wassergesättigte Standorte und Flächen, die aufgrund von zu langen Anfahrtswegen oder zu entfernten Absatzmärkten für eine intensive Bewirtschaftung nicht in Frage kommen. Dauergrünland dient der Futtergewinnung; sein Aufwuchs wird mindestens einmal jährlich abgeerntet. Bei extensiver Nutzung sind Dauergrünlandflächen mehr oder weniger naturnahe Ökosysteme und besitzen wichtige landschaftsökologische Wirkungen (z.B. Regenerationsfunktion und ökologische Ausgleichswirkung). |
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