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1) Astronomie: der Winkelabstand eines Gestirns vom Himmelsäquator. 2) Kartographie: Missweisung, Nadelabweichung, die Abweichung der Richtung der einspielenden Magnetnadel von der Meridianrichtung, d.h. der Winkel zwischen geographisch Nord und geomagnetisch Nord (Nordrichtung); (Abb. 1). Die Angabe der Deklination erfolgt positiv über Osten gezählt. Sie ändert sich mit der Zeit (Abb. 2). In den Jahren zwischen 1965 und 1995 wanderten die Isogonen in Europa um 700 km nach Westen.
Deklination 1: Definition der Deklination als Winkel D zwischen der geographischen und der geomagnetischen Nordrichtung.
Deklination 2: Darstellung der Deklination durch Isogonen 1965 und 1995. |
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