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Gamma-Gamma-Log, Density-Log, Lithologie-Dichte-Messung, Messung der dichteabhängigen Absorption und Zerstreung von Gamma-Strahlen zur indirekten Bestimmung der Gesteinsgesamtdichte (spezifisches Gewicht des Gesteins inklusive Poreninhalte). In Gesteinen wird die Dichte durch drei Faktoren bestimmt: die Dichte der Gesteinsmatrix, das Poren- und Kluftvolumen und das spezifische Gewicht des Porenfluids. In Lockergesteinen und porösen Festgesteinen wie Sand- und Siltsteinen wird die Gesamtdichte massgeblich durch den Anteil des Porenraums bestimmt, wobei bei zunehmender Porosität die Gesamtdichte abnimmt. Je nach Lagerungsdichte können z.B. Tone bzw. Tonsteine Dichtevariationen zwischen 2,0-2,8 g/cm3 aufweisen. Locker gelagerte Sande und Kiese sind i.d.R. durch sehr geringe Dichten unter 2,0 g/cm3 gekennzeichnet. In Festgesteinen mit vernachlässigbarem Porenraum wie Quarziten und massiven Kalksteinen wird die Dichte im wesentlichen durch die mineralogische Zusammensetzung bestimmt. Hier liegt die Variationsbreite der Dichte zwischen 2,65 g/cm3 für Quarzite bis über 3,0 g/cm3 für basische Gesteine. Das Dichte-Log dient in erster Linie zur Bestimmung der Porosität über:
Φ =(ρm -ρg)/(ρm -ρf) (Φ = Porosität, ρg =gemessene Gesamtdichte, ρm =Matrixdichte, ρf = Fluiddichte). Qualitative Anwendung findet das Dichte-Log in der lithologischen Untergliederung des Bohrprofils und der Identifizierung von Kluft- und Störungszonen. |
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