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in der Photogrammetrie ein optisch-mechanisches Auswertegerät zur Differentialentzerrung von Luftbildern; spezielle optische Projektoren mit einer i.a. ortsfesten optischen Achse des Projektionsobjektivs. Normal zu dieser Achse liegt die der Begrenzung eines projizierten Bildsegments dienende, ortsfeste Spaltblende. Die Wagen mit dem zu entzerrenden Bild bzw. mit dem photographischen Material werden durch automatisch gesteuerte Bewegung normal zur optischen Achse so einander zugeordnet, dass stets die sich entsprechenden Bild- bzw. Objektpunkte in der optischen Achse liegen. Die zur Berücksichtigung der Höhen der Geländeoberfläche erforderlichen Massstabsänderungen und Rotationen der projizierten Bildsegmente werden durch Brennweitenänderung des Zoom-Objektivs bzw. die Drehung eines Reversionsprismas um die optische Achse des Objektivs erreicht. Nach Eingabe der Orientierungsparameter läuft der Entzerrungsvorgang automatisch ab (Abb.).
Differentialentzerrungsgerät: Grundaufbau (Pi = Bildpunkt in der Projektionsebene; Pi ' = Bildpunkt;a = Projektionsweite; a'= Bildweite; x,y= Koordinaten in der Projektionsebene; x',y' = Boldkoordinaten). |
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