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Gossan, bezeichnet ein Gemenge von oxidierter Substanz und Gangart, das als Verwitterungsrückstand in der sog. Oxidationszone über einer Erzlagerstätte verbleibt. Der Rückstand besteht überwiegend aus Eisenhydroxiden und enthält gelegentlich Spuren von anderen Metallen sowie sog. boxworks, die ein Hilfsmittel bei der Prospektion darstellen. Ursprünglich für sulfidische Gangerzlagerstätten (Ganglagerstätten) geprägt, wobei die bergmännische Bezeichnung auf die gegenüber dem zersetzten (vertonten) Nebengestein als Härtling herauspräparierte Anreicherung von Brauneisenstein zurückgeht, wurde der Begriff für die Oxidationszonen anderer Sulfid- wie auch nicht sulfidischer Vererzungen, z.B. von Carbonaten, übernommen. |
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