| |
Luftpflanzen, besondere Art von Pflanzen, die auf Bäumen wachsen und diesem exponierten Standort durch ökophysiologische und morphologische Merkmale angepasst sind (Abb.). Es handelt sich dabei nicht um eine Form von Parasitismus, denn die Unterpflanze dient nur als Substrat zur besseren Ausnutzung des Lichtes. Die Wasserversorgung erfolgt über Regen, Tau oder Nebel. Nährstoffe werden aus den Niederschlägen und durch die Mineralisierung von Bestandsabfall im Wurzelgeflecht der Epiphyten aufgenommen. Zu den Epiphyten zählen v.a. Farne, Bromeliaceen (Ananasgewächse) und zahlreiche Orchideen, deren Verbreitung sich in der Hyläa und im immerfeuchten Nebelwald findet.
Epiphyten: verschiedene Arten von Epiphyten im Dipterocarpaceen-Regenwald (Borneo). |
|