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Epsomit |
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Bittersalz, Gletschersalz, Magnesium-Fauserit, Reichardtit, schwefelsaure Talkerde, Sedlitzer Salz, Seelandit, nach der Mineralquelle von Epsom (England) benanntes Mineral; Mg[SO4]·7H2O; rhombisch-disphenoidische Kristallstruktur (Abb.); Farbe: weiss, bisweilen farblos,
aber auch rötlich, gelblich, grünlich; Glasglanz; meist durchsichtig; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 2-2,5 (sehr spröd); Dichte: 1,68-1,75 g/cm3; Spaltbarkeit: sehr vollkommen nach (010), schlecht nach (011); Aggregate: körnig, faserig, erdig, radialstrahlig, stalaktitisch, krustig; Kristalle oft haarig, säulig, nadelig; in H2O leicht und schnell löslich; Vorkommen: als normale Primärausscheidung MgSO4-haltiger Salzseen, örtlich massig in dünnen Lagen im Carnallit, aber auch als Ausblühungen bzw. auf Oxidationszonen von sulfidischen Erzen oder als Verwitterungsneubildung Mg-reicher,
silicatischer Gesteine; Fundorte: Epsom (England), Spania Dolina und Kremnica (Slowakei), untere Wolga, Kasachstan und Aralsee, Death Valley (USA).
Epsomit: Epsomitkristall mit sphenoidischen Endflächen. |
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