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das Erschliessen von Erdöllagerstätten. Zuvor führt die systematische Anwendung der Kenntnisse über Erdölentstehung, Migration und Anreicherung zur Auffindung erdölgefüllter Gesteinsfallen (Erdölprospektion). In ein mutmassliches Muttergestein werden Probebohrungen abgeteuft und das Kohlenwasserstoffpotential des Sedimentgesteins ermittelt. Mit Hilfe geophysikalischer Methoden wird der Bereich flächendeckend untersucht und die bevorzugten Zonen für die Erdölansammlung (Erdöl, Speichergestein, Erdölfallen) ermittelt. Die erhaltenen Informationen werden in Karten und Profilen festgehalten. Jedes Muttergestein mit seinen verschiedenen Stadien innerhalb der Beckenentwicklung wird verglichen mit dem Auftreten und Abtauchen von porösen, permeablen Gesteinsschichten, um so mögliche Migrationswege aufzuspüren. |
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