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absteigende Winde an Gebirgshängen, die teilweise sehr kräftig und stark böig sein können. Wird eine Luftmasse durch eine synoptische Strömung über ein Gebirge geführt, so kann die auf der Leeseite absteigende Luft als warmer Fallwind (Föhn) oder als kalter Fallwind (Bora) in Erscheinung treten. Im allgemeinen treten die Fallwinde aufgrund adiabatischer Erwärmung als warme Winde in Erscheinung. Wenn aber die Ausgangstemperatur der Luft besonders niedrig ist, reicht diese Erwärmung nicht aus, um ihre Temperatur über die Lufttemperatur hinter dem Gebirge zu erhöhen. Je nachdem, ob die hinter dem Berg ankommende Luft wärmer oder kälter als die ursprünglich dort lagernde ist, wird eine Unterscheidung zwischen den beiden Fallwinden gemacht. Fliesst die Luft bei nur schwachem synoptischem Wind an den Hängen ab, so können ebenfalls kräftige Fallwinde entstehen. Gletscherwind, katabatischer Wind. |
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