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meist über Elektrofilter gewonnener Verbrennungsrückstand von Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Torf sowie von zahlreichen anderen Stoffen, z.B. im Rahmen der thermischen Entsorgung, der in Form von Aschen und Sintern vorliegt. Sie lassen sich z.T. als Sekundärrohstoffe nutzen, z.B. zur Gewinnung von Metallen, als hydraulische Zusätze für Baustoffe oder Bodenverbesserer. Filteraschen aus Grosskraftwerken werden auch zur Wiederauffüllung ausgekohlter Förderstrecken oder Braunkohletagebaue eingesetzt. Auch werden Prozesswässer aus Rauchgasentschwefelungsanlagen in die Filteraschen eingebunden und damit stofflich verwertet. Die mengenmässig häufigsten Braunkohle-Filteraschen bestehen überwiegend aus SiO2, CaO, Al2O3,
Fe2O3, MgO, Alkalien und Sulfat. Sie enthalten im Gegensatz zu Portlandzement (Zement) keine hydraulischen Calciumsilicate, jedoch latent hydraulische Glas- und Ferritpartikel, kombiniert mit Kalk und Calciumsulfat sowie Quarzsand. |
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