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FEM, Methode der finiten Elemente, eine der wichtigsten Näherungsmethoden zur Lösung von Feldproblemen der Naturwissenschaft und Technik; findet in der Geologie u.a. Anwendung in der physikalischen Beschreibung geklüfteten Felsgesteins. Bei der FEM wird das Berechnungsgebiet in Teilbereiche, die sog. finiten (endlichen) Elemente, unterteilt. Die unbekannte Funktion, z.B. die Standrohrspiegelhöhe h, wird innerhalb jedes Elementes durch eine Interpolationsfunktion beschrieben, die einschliesslich ihrer Ableitungen bis zu einer bestimmten Ordnung innerhalb des Elementes stetig ist. Die Herleitung von Beziehungen bei der FEM erfolgt ausgehend vom Einzelelement. Die Vorteile dieser Methode liegen in der Anwendung unregelmässiger Elemente, die eine genaue Beschreibung unregelmässiger Geometrien erlaubt. Die Lage der Gitterknoten ist im Modellgebiet frei wählbar, im zweidimensionalen Fall werden die Knoten durch drei- oder viereckige Elemente miteinander verknüpft. |
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