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vom Mineral Fluorit abgeleitete Bezeichnung für eine Art der Lumineszenz , die dadurch gekennzeichnet ist, dass Kristalle und Minerale, aber auch gasförmige und flüssige anorganische und organische Verbindungen innerhalb von 10-10-10-7 s nach Anregung durch sichtbares oder ultraviolettes Licht (bzw. Röntgen- oder Elektronenstrahlen) die absorbierte Energie in Form von Strahlung gleicher, längerer oder kürzerer Wellenlänge wieder abgeben. Liegt die emittierte Strahlung im sichtbaren Bereich des Spektrums, so spricht man von optischer Fluoreszenz, im Gegensatz zur UV- oder Röntgen-Fluoreszenz. Anwendung findet die Fluoreszenz z.B. in der Fluoreszenzspektroskopie, wo zur Anregung Festkörperlaser eingesetzt werden (laserinduzierte Fluoreszenz), in der Laserspektroskopie und für spezifische Nachweismethoden in der sog. Fluoreszenzanalyse. |
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