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Förstersonde, Saturationskern-Magnetometer, Magnetometer, das die an den Enden nicht lineare Magnetisierungskurve der B(H)-Beziehung eines ferromagnetischen Spulenkerns (magnetische Hysteresekurve) benutzt. Ein sinusförmiges Erregerfeld im kHz-Bereich wird dem zu messenden konstanten Erregerfeld H überlagert. Über die Induktionsspule, die den Kern umgibt, erhält man ein induziertes Signal, das nicht mehr sinusförmig ist, sondern Oberwellen enthält. Die Amplitude der 2. Harmonischen ist hierbei direkt proportional dem zu messenden Feld B. Gewöhnlich ist der Kern noch von einer Spule umgeben, die das umgebende starke Magnetfeld kompensiert. Damit ist es möglich, sehr kleine (bis 0,1 nT) und langsame zeitliche Änderungen aufzulösen (Magnetogramm). Die Vorteile der Fluxgate-Magnetometer liegen in ihrer Fähigkeit, die drei Komponenten des Magnetfeldvektors kontinuierlich zu messen, der Nachteil liegt in ihrer begrenzten Auflösung von etwa 0,1-1 nT und ihrer Temperaturempfindlichkeit. Die Magnetfeldsonden bestehen entweder aus kleinen umwickelten Stabkernen, für jede Komponente eines, oder bei Ringkern-Magnetometern aus je drei ringförmigen Kernen. Das von einem dänischen Observator entwickelte Rasmussen-Magnetometer ist ein Doppelstabkernmagnetometer mit einer kardanischen Aufhängung, was eine sehr konstante und saubere Trennung der Komponenten ermöglicht. VH, WWe |
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