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1) Kartographie: Reliefformlinien, eine Schar von quasihorizontalen Linien, die auf Geländeskizzen zum Erfassen der Oberflächenformen nach Augenmass dienen und im Gegensatz zu den Höhenlinien keine exakte Höhenlage markieren. Formlinien können willkürlich ein- und wieder aussetzen und müssen nicht in jedem Fall wieder in sich zurückführen. Eine gewisse Schattenverstärkung erhöht die plastische Wirkung einer solchen Horizontalschraffur, die häufig von Forschungsreisenden bei Routenaufnahmen praktiziert wurde. Manchmal werden auch stark generalisierte Höhenlinien, z.B. auf Höhenschichtenkarten, als Formlinie bezeichnet. 2) Photogrammetrie: höhenlinienartige Darstellungen der Geländeoberfläche, die mit Stereometergeräten durch Auswertung nicht exakt orientierter Bildpaare gewonnen werden. Photogrammetrisch ermittelte Formlinien weisen Verzerrungen in der Lage und Höhe auf. |
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