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Bezeichnung für Sachverhalte, die im Wirkungsgefüge der Landschaft funktionieren. Zu den Geofaktoren zählen Relief, Klima, Gestein, Boden, Wasserhaushalt, Vegetation und Zeit. Neben diesen natürlichen Geofaktoren werden zunehmend auch vom Menschen geschaffene Faktoren mit in die Betrachtung des Gesamtökosystems einbezogen, z.B. Siedlung und Infrastruktur (Abb.). In der Geofaktorenlehre der Physischen Geographie geht man i.d.R. von vier einzelnen abiotischen Geofaktoren aus, die zum Geosystem aggregiert werden, aber auch einzeln modelliert werden können. Das Gesamtgeoökosystem besteht dabei aus der jeweils spezifischen Ausprägung der Subsysteme: Morphosystem, Hydrosystem, Pedosystem und Klimosystem und deren interdependente Wirkung auf andere Geofaktoren. Mittels der Geofaktoren können Aufbau, Eigenschaften und Funktionen der Geosphäre beschrieben werden.
Geofaktor: Beziehungsgefüge der Geofaktoren. |
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