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Glaziale Serie
regelhafte Abfolge von
Sediment
en und geomorphologischen Formen, welche durch
glazial
e (
Gletschereis
) und
fluvial
e (Schmelzwässer)
Geomorphodynamik
am Gletscherrand und im
Vorland
des
Gletscher
s entstanden ist. Der von A.
Penck
eingeführte Begriff umfasst im Idealfall:
Grundmoräne
mit
Zungenbecken
und
Zungenbeckensee
, Wälle der
Endmoräne
, die
fluvioglazial
en
Ablagerung
en der
Sander
und das
Urstromtal
(Abb.). Durch die
Oszillation
des
Eisrand
es und die
Dynamik
des
fluvioglazial
en
Schmelzwasser
s entstehen im Wechsel und Zusammenspiel von
Glazialerosion
und
Glazialakkumulation
diese
Sediment
e und Formen in einer räumlichen Anordnung, die einen genetischen Bezug von
glazial
en und
fluvioglazial
en
Sediment
en erlauben. Die
Glazial
e
Serie
wie oben beschrieben ist in den
Jungmoränenlandschaft
en im Norden Mitteleuropas als Folge der Inlandvereisung (
Eisschild
) zu finden. Bei der
Vorlandvergletscherung
der
Alpen
im heutigen Alpenvorland sind die
Sander
aufgrund des geringen Transportweges als
fluvioglazial
e Schotterflächen ausgebildet und das
Urstromtal
, als den
Eisrand
umfliessende, grosse
fluvioglazial
e Entwässerungsrinne, fehlt hier. Am besten zu beobachten ist die
Glazial
e
Serie
in
rezent
en Gletschervorfeldern, wo die zeitliche und räumliche Ausprägung der
glazial
en und
fluvial
en
Geomorphodynamik
die
Sediment
- und Formenbildung erkennen lässt.
Glaziale
Serie
: idealtypische Darstellung in einem
rezent
en
Gletschervorfeld
(a) und in einer
Jungmoränenlandschaft
(b).
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