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diskrete Fläche, entlang der eine Gleitung stattfindet. Gleitflächen können unterschiedlichste Dimensionen besitzen. Diese reichen bis in den Bereich des Kristallgitters hinab. Potentielle Gleitflächen sind Schwächezonen, wie z.B. tonige, weiche Lagen, wasserstauende Schichten oder geologische Trenn- oder Grenzflächen. Gleitflächen können einen kreisförmigen Verlauf haben, flachgekrümmt, langgestreckt oder ebenflächig sein. In mächtigen homogenen Böden finden sich häufig stärker gekrümmte, kreisförmige Gleitflächen. In Verwitterungsböden, die mit zunehmender Tiefe fester werden, bilden sich vornehmlich abgeflachte Gleitflächen aus. Und in geschichteten Gesteinen gibt es fast nur ebenflächige oder kombinierte Gleitflächen. Die Neigung der Gleitfläche relativ zur Horizontalen wird durch den Gleitflächenwinkel ausgedrückt. Die Tiefenlage lässt sich am leichtesten mit Hilfe eines Inklinometers lokalisieren. Rotationsrutschung, Translationsrutschung. ERu |
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