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Seifen, in denen aus erodierten Primärlagerstätten oder -vorkommen stammendes Gold in abbauwürdigen (Bauwürdigkeit) Konzentrationen sekundär angereichert wird. Derartiges Alluvialgold ist silberarm, da Silber im Verlauf seines fluviatilen Transportes und/oder im Ablagerungsmilieu der Alluvionen in Lösung geht. Weiterhin kommt es durch Auflösung der Primärgoldpartikel und Wiederausfällung zur Bildung von Nuggets, die in seltenen Fällen ein Gewicht von mehreren Kilogramm erreichen können. Aus Chile ist z.B. der extreme Fall eines Nuggets von 153 kg Gewicht bekannt. Goldseifen sind in vielen Entwicklungsländern die Grundlage des artesanalen Kleinbergbaus. Wenn grosstechnische Verfahren (z.B. Schwimmbagger) eingesetzt werden können, sind Goldgehalte von <0,5 g/t abbauwürdig. |
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