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Gas in der ungesättigten Zone. Im Boden wird die Grundluft als Bodenluft bezeichnet. Die Entnahme und Messung von Bodenluftproben wird bei der Altlastenerkundung häufig angewandt. Neben der direkten Entnahme mit Hilfe einer Probennahme-Spritze kann auch ein Adsorberrohr zur Anreicherung der Spurengase eingesetzt werden. Die Entnahme sollte im gasgesättigten Bodenluftkörper kurz oberhalb des Kapillarsaumes erfolgen, wobei das Eindringen von Bodenwasser zu vermeiden ist. Zur Kontrolle, ob unverdünnte Bodenluft abgesaugt wird, ist es zweckmässig, vor der eigentlichen Probennahme nach Beginn des Abpumpens den Konzentrationsverlauf des Kohlendioxids in der Bodenluft in Abhängigkeit von der Absaugzeit zu messen. Man kann davon ausgehen dass bei Erreichen oder Überschreiten des Maximums der CO2-Konzentration unverdünnte Bodenluft entnommen werden kann. Die erforderlichen Probennahme-Volumina richten sich nach der Art und nach der Nachweisgrenze der zu untersuchenden Stoffe. |
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