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[von griech. kryptos =verborgen], Lebensform von Pflanzen, deren oberirdischer Spross vor der Vegetationsruhe, in der ungünstigen (kalten oder trockenen) Jahreszeit, weitgehend abstirbt, während sich die Überdauerungstriebe und Erneuerungsknospen unmittelbar unter der Erdoberfläche befinden (z.B. bei Gräsern oder Rosettenpflanzen). Die Triebe und Knospen sind oft durch eine Hülle aus lebenden oder toten Schuppen, Blättern oder Blattscheiden geschützt. Zu den Hemikryptophyten gehört etwa die Hälfte aller Samenpflanzen der gemässigten Landschaftszonen der Erde. |
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