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Angabe der Häufigkeit des Auftretens bestimmter Zahlenwerte eines Datensatzes. Diese Angabe erfolgt als Funktion der Zahlenwerte oder bestimmten, i.a. regelmässig und sukzessiv aufsteigend geordneten Zahlenwertbereiche (Klassen) in tabellarischer oder graphischer Form (Histogramm), absolut, relativ oder relativ prozentual. Werden die Häufigkeiten stufenweise aufaddiert, spricht man von der kumulativen oder Summen-Häufigkeitsverteilung oder empirischen Verteilungsfunktion. Von solchen empirischen Häufigkeitsverteilungen sind theoretische Häufigkeitsverteilungen wie z.B. die Gausssche Normalverteilung (Gauss-Kurve) zu unterscheiden. Unter Nutzung der Kenngrössen wie Mittelwert und Standardabweichung einer empirischen Häufigkeitsverteilung kann die vermutete zugehörige, zunächst normierte Häufigkeitsverteilung (Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion) berechnet und durch Multiplikation mit dem Stichprobenumfang der empirischen Häufigkeitsverteilung an diese angepasst werden. |
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