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Verfahren zur berührungslosen Temperaturmessung. Physikalische Grundlage ist das Stefan-Boltzmann-Gesetz. Danach strahlt jeder Körper Wärmeenergie ab, die der vierten bzw. fünften Potenz seiner Temperatur proportional ist. Die Strahlung der Erdoberfläche, einschliesslich der Wasserflächen, liegt im Infrarot (IR-)-Bereich mit Wellenlänge um 10 μm. Sie kann mit Wärmestrahlungsthermometern oder Infrarot-Scannern (Wärmebildkameras) aufgenommen werden. Scanner-Systeme haben Photodetektoren (z.B. Quecksilber-Cadium-Tellurid-Detektoren). Das Infrarotbild ist wie ein Fernsehbild aufgebaut. |
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