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zum Einbringen von Injektionsgut (Injektionmittel) in den Untergrund aufzubringender Überdruck. Der optimale Injektionsdruck wird im voraus anhand von Wasserdruck-Tests, die bis zum Aufreissen von Schichtfugen oder Klüften durchgeführt wurden, ermittelt. Nach einer Füllphase, bei der mit geringem Druck grössere Klüfte aufgefüllt werden, folgt die Verpressphase, bei der das Injektionsgut bei Maximaldruck auch in kleinere Hohlräume gelangt. Dieser Maximaldruck liegt i.a. etwa zwischen dem ein- bis vierfachen der Überlagerungslast. Bei erfolgreich abgeschlossener Injektion soll abschliessend der Injektionsdruck mindestens zehn Minuten konstant bleiben, ohne dass weiteres Injektionsgut vom Gebirge aufgenommen wird. |
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