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nach der Inseltheorie wird die Anzahl der Arten und die Artenzusammensetzung auf einer Insel vom Gleichgewicht zwischen der Einwanderung neuer Arten und dem Aussterben vorhandener Arten bestimmt: Je weiter eine Insel vom Festland entfernt (Entfernungseffekt) und je kleiner sie ist (Arealeffekt), desto weniger Arten sind dort vorhanden und desto kleiner ist die Stabilität der Artenzusammensetzung (Abb.). Die Inselbiogeographie liefert bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten wertvolle Hinweise, da die zu schützenden ökologischen Habitate als, im übertragenen Sinne, "Inseln" in der Kulturlandschaft aufgefasst werden können.
Inselbiogeographie: Anzahl der Arten auf einer Insel, bestimmt durch das Gleichgewicht zwischen Einwanderung und Aussterben. Die vier Gleichgewichtspunkte stellen verschiedene Kombinationen von grossen und kleinen Inseln in kürzerer oder weiterer Entfernung von einem Kontinent dar. |
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