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franz. cartouche, eine schildförmige, von reich verziertem Dekor begrenzte Fläche. Solche meist für Inschriften, Wappen, seltener bildliche Darstellungen genutzten Zierformen wurden von der Renaissance über das Barock bis zum Rokoko in der Architektur, auf Grabdenkmalen, in der Buchkunst und auf Kupferstichen insbesondere zur Hervorhebung von Inschriften benutzt. Auf historischen Karten wurden vom 16. bis zum Anfang des 18. Jh. meist die Titel, manchmal auch weitere Inschriften (Legende) und Widmungen, teilweise auch die Zeichenerklärung dekorativ als Kartuschen gestaltet. |
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