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grundlegende Gesetze zur Beschreibung der Bewegung eines kleinen Körpers (Satellit) um seinen Zentralkörper (Erde). Das Gravitationsfeld des Zentralkörpers wird als kugelsymmetrisch angenommen, so dass es dem einer Punktmasse bzw. eines Massepunktes entspricht. Die von Kepler für die Planetenbewegung um die Sonne empirisch gefundenen Gesetze lauten übertragen auf die Bewegung eines Satelliten um die Erde: a) Satellitenbahnen sind Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Erde (genauer: das Geozentrum) steht. b) Der Radiusvektor vom Geozentrum zum Satelliten überstreicht in gleichen Zeiten gleiche Flächen (Abb.). c) Die Quadrate der Umlaufzeiten zweier Satelliten verhalten sich wie die dritten Potenzen der Bahnhalbachsen.

Keplersche Gesetze: Flächensatz (0 = Koordinatenursprung (Geozentrum), A = erdfernster Punkt der Satelittenumlaufbahn (Apogeum), P = erdnächster Punkt der Satelittenumlaufbahn (Perigeum), Δν = Änderung der wahren Anomalie ν, R= Radiusvektor, ΔF = von Radiusvektoren bei der Bewegung von S zu S' überstichene Fläche, S, S' = Satellitenpositionen). |
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