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Knickzone |
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deutsche Bezeichnung des engl. Begriffes kinkband. Eine Knickzone kommt im mikroskopischen bis mesoskopischen Bereich in geschieferten Gesteinen mit starker Anisotropie vor. Die Schieferung wird innerhalb der Knickzone, die von zwei Knickflächen begrenzt wird, rotiert. Der auslösende Vorgang ist eine scherende Bewegung. Häufig treten Knickzonen auf, wenn die grösste Hauptnormalspannung parallel zu den Anisotropieflächen (Schieferung) angeordnet ist. Diese Bildung der Knickzonen kann auch im Druckversuch beobachtet werden. Meist bilden die Knickbänder einen Winkel zwischen 40º und 70º mit der Richtung der grössten Hauptnormalspannung. Wenn Knickzonen konjugiert auftreten, ermöglichen sie die Rekonstruktion der Orientierung des Spannungsellipsoides (Spannung). |
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