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mehr oder weniger regelmässig angeordnete, manchmal in Satellitenbildern erkennbare wabenförmige Wolkenteile (Sechseckzellen, Benard-Zellen), die bei konvektiven Strömungen entstehen. Sie sind ein Kennzeichen für Kaltluft über wärmerem Untergrund, meist über relativ warmem Wasser. Wird z.B. polare Luft vom arktischen Eis nach Süden übers Meer geführt, so beobachtet man im Satellitenbild zunächst die Ausbildung von Wolkenstrassen. Mit wachsendem Abstand vom Eis geht die Bewölkung dann in offene Sechseckzellen über, wobei die aufsteigende Luft mit den Wolken in den Rändern des Sechseckes und die absinkende wolkenfreie Luft in der Mitte der Zelle konzentriert ist.
Es gibt offene Konvektionszellen (Abb. 1), die bei nur geringer Konvektion über dem Wasser entstehen und umfangreiche Absinkgebiete wolkenfrei lassen. Geschlossene Konvektionszellen (Abb. 2) zeigen ein grossräumiges Aufsteigen von Luft bis zur Schauerbildung an. Um diese Zellen herum (oftmals in Sechseckform) verursacht ein Absinken in schmalen Bändern Wolkenauflösung.
Konvektionszellen 1: Satellitenbild mit offenen Konvektionszellen (Satellit NOAA 12 vom 2.7.1998).
Konvektionszellen 2: Satellitenbild mit geschlossenen Konvektionszellen (Satellit NOAA 12 vom 2.7.1998). |
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