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[von Hindi kurund], Corund, Corundum, Diamantspat, Harmophan, Hartspat, Naxium, Schmirgel, Soimonit, Tonerde, Mineral (Abb.) mit ditrigonal-skalenoedrischer Kristallform und der chemischen Formel Al2O3; Farbe: grau, braun, rötlich, gelblich, bläulich; starker Glasglanz bis matt; zuweilen Asterismus; durchsichtig bis durchscheinend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 9; Dichte: 3,9-4,1 g/cm3; Spaltbarkeit: scheinbar vollkommen nach (1012); Bruch: muschelig; Aggregate: feinbis grobkörnig, körnige Massen, lose oder abgerollt, derb, dicht; Kristalle eingewachsen, oft sehr gross; vor dem Lötrohr unschmelzbar; in Säuren unlöslich; Begleiter: Andalusit, Sillimanit, Rutil, Diaspor; Vorkommen: als Gemengteil in Magmatiten und in kleinen bis grossen Brocken in Sanadinitfazies, in pegmatitreichen Schlieren der Granite, Syenite und Foyaite sowie als einzelne Körner bis tafelige Blasten in Hornfelsen, aber auch im Schwermineralspektrum sandiger Sedimente; Fundorte: Semis-Bugu (Kasachstan), Ambasitra (Madagaskar), Adamspeak (Sri Lanka), Thailand und Oberburma.
Korund: Korundkristall. |
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