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dient der Bestimmung der Bruchfestigkeit und v.a. der Restscherfestigkeit von bindigen und nicht-bindigen Böden. Analog zum Rahmenscherversuch wird die Probe zwischen zwei Rahmen eingebaut, die jedoch kreisförmig sind. Die Probe wird vorkonsolidiert und unter einer Auflast durch Drehen des oberen Rahmens um die gemeinsame Mittelachse abgeschert. Der Scherweg ist unbegrenzt, so dass sich das Gerät v.a. zur Bestimmung der Restscherfestigkeit eignet. Das Gerät (Abb.) hat eine kraft- und weggesteuerte Scherkraftaufbringung und kann daher das Kriechverhalten darstellen. Die Auswertung der Ergebnisse entspricht jener beim Rahmenscherversuch.
Kreisringscherversuch: Kreisringschergerät (1 = Bodenprobe, 2 = Filterstein, 3 = Wasserablass; P = Druck). |
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