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in der Ökologie der untere Grenzwert des Temperaturbereiches, innerhalb dem sich tierisches und pflanzliches Leben abspielt. Die meisten Lebewesen besitzen ein Temperaturoptimum für ihre Lebensfunktionen. Unterhalb dieses optimalen Bereichs kann die Temperatur schädliche oder gar tödliche Wirkung haben. Ab dieser individuellen Kältegrenze sind die Lebensfunktionen derart gestört, dass es zu oftmals irreversiblen Kälte- oder Frostschäden kommt. Bestimmte Pflanzen und Tiere sind gegen tiefe und tiefste Temperaturen besonders widerstandsfähig, d.h. sie sind kälteresistent. Manche dieser Arten sind in der Lage, ihre individuelle Kältegrenze durch physiologische Anpassungsvorgänge (z.B. Bildung von körpereigenen Kälteschutzmitteln wie Glykolen) für eine begrenzte Zeit zu senken. Der Gegensatz zur Kältegrenze ist die Wärmegrenze. |
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