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Litter-Horizont, Förna, Streulage, Bodenhorizont entsprechend der Bodenkundlichen Kartieranleitung, besteht aus äusserlich unzersetzten Blättern bzw. Nadeln, Samenkapseln und Zweigen von Waldbäumen und Waldbodenpflanzen. Die Blattspreiten sind teilweise unregelmässig gefleckt und entlang des Blattadernetzes aufgerissen. Sie sind unterschiedlich stark gedunkelt und besitzen auf benachbarte Interkostalfelder übergreifende oder entlang der Blattadern entstandene Aufwölbungen. Das L-Material kann schütter bis locker lagern oder miteinander verklebt sein. Gegenüber der Blattförna ist das Erscheinungsbild der Nadelförna wesentlich einförmiger. Die mehr oder weniger ausgebleichten Nadeln sind lediglich etwas punktiert, erscheinen makroskopisch unverändert und bilden in der Regel eine lockere Deckschicht. Vernetzungen der Nadeln untereinander treten selten auf. |
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